Wer liebt – der trägt. Trageberatung Trageliebe.

Es hat ein wenig Zeit in Anspruch genommen bis sich auch in Europa das Tragen im Tuch oder Tragehilfe wieder etablieren konnte.

Dabei liegt es so nah. Unsere Vorfahren, die Urzeitmenschen hatten keine Kinderwägen, geschweige denn geteerte Wege zur Verfügung. Ab auf die Hüfte und schön im Fell festkrallen, war hier die Devise.

Nun wo zwei Drittel der Erdbevölkerung ihre Babys tragen und der Bedarf gedeckt werden will, finden sich zigtausende Varianten des Tragens. Der Markt wird überschwemmt von verschiedensten Herstellern mit guten als auch schlechten Modellen, Bindevarianten und Anleitungen durch die man sich als Neuling nur mühselig ohne Trageerfahrung arbeiten kann.

An diesem Punkt kommt meine Arbeit ins Spiel. Trageunerfahrene oder trageinteressierte können viele Fehler und vor allem Fehlkäufe umgehen wenn Sie sich bei einer ausgebildeten Trageberaterin in die Welt des Tragens einführen lassen.

Ich höre immer wieder, man könne sich das Geld für eine Beratung auch sparen. Eine Hebamme oder Stillberaterin könne das auch schnell erklären. Ärztliches Fachpersonal müsste sich dazu aber auch fortbilden um korrekte Informationen weitergeben zu können. Was meist nicht der Fall ist. Der Markt entwickelt sich ständig weiter und so entstehen dann Lobpreisungen von Manduca & Co.

Eine geschulte Beraterin mit einem entsprechend breit gefächertem Beratungssortiment, führt euch individuell in die „Tragewelt“ ein. Alleine schon die Testmöglichkeit eines großen Sortiments kann euch einige Fehlkäufe ersparen.

Meine Beratungseltern ersparen sich nicht nur Kosten, sondern können durch mich, direkt die Traumtrage oder das Wunschtuch bestellen. Was nicht jede Beraterin bieten kann.trageliebe-beratungssortiment

Natürlich gibt es auch unter den Beratern schwarze Schafe.

Eine gute Beraterin jedoch, wird mit einer Ausbildung und freiwilligen Fortbildungen brillieren können. Daher besuche ich fortlaufend Seminare um für Euch immer auf dem aktuellsten Stand sein zu können.

Bis zur nächsten Trageberatung:

Ich bin berate im Großraum München und Fürstenfeldbruck bei Anfahrtübernahme siehe meine Preisliste.

Aber vor allem in München West, München Lochhausen, München Pasing, München Allach, München Nymphenburg, München Gräfelfing, Germering, Puchheim, Gröbenzell, Eichenau, Starnberg, Gilching, Gauting, Olching.

Demnächst veröffentliche ich meine Gruppenberatungstermine.

Stay tuned <3

Eure Sandy von Trageliebe

 

14 Monate Stillen. Breastfeeding like a Pro

 

14 Monate ist es nun her dass mein wundervoller Sohn das Licht der Welt erblickt hat.

Aus dem Bauch direkt ans Herz. Selbstverständlich hat unser erstes Mal Stillen nicht lange auf sich warten lassen.

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Langzeitstillen? Wenn das bedeutet, dass ich meinen Säugling die eigenst für ihn produzierte und persönlich auf ihn zugeschnittene Nahrungsquelle genießen lasse, solange er sie braucht und fordert, dann ist dies sicherlich die Bezeichnung dafür.

Wir jedoch, erfreuen uns einer ganz besonderen Verbindung von Liebe und Nähe. Eine Beziehung, die das Bündel Glück von 52 cm und 3,5 kg, im letzten Jahr zu einem gesunden und vor allem wohl genährten Laufling gedeihen ließ.sandy_009logo

Warum gibt der Mensch als einziges Säugetier, seinem Kind körperfremde oder gar artfremde Milch (z.B. Kuhmilch)? Anstatt ihm das zu bieten, was der eigene Körper schenkt? 

Die Medien und die heutige Gesellschaft lassen viele frisch gebackene Eltern in dem Irrglauben, man müsse zufüttern, Flasche oder Gläschen geben.

Dem ist aber gar nicht so, wenn man sich einzig auf sich und sein Kind verlässt. Eine körpernahe und einfühlsame Beobachtung vom Kind und dessen Bedürfnissen, machen es viel einfacher als man denkt.

Vor allem im Wochenbett sollte es Pflicht sein, die Stunden kuschelnd, gemeinsam schlafend, stillend oder tragend zu verbringen. Das Leben in seiner neuen Umwelt nur mit den ihm bekannten Reizen empfangen.

Mamas Geruch. Mamas Stimme. Mamas Wärme. Mamas Nähe. Mamas Herzschlag. Mamas Milch.

Fügt noch ein paar frische Windeln hinzu – dann steht einem perfekten Start ins Leben nichts mehr im Weg.

Horcht in euch rein. Ehe man sich umsieht, stillt man 14 Monate und kein Ende in Sicht. Natürlich fordert zwischenzeitlich der Säugling, mit Einsetzen der Beikostreifezeichen, mehr oder weniger Beikost ein. Dann kann er durch Essen am Familientisch (Fingerfood) selber kennen lernen, was die Großen auch zu sich nehmen.

Sie wachsen so schnell und essen früh genug alleine. Keiner muss sich durch gut gemeinte Ratschläge unter Druck setzen lassen. Jedes Kind ist anders und wird seine Bedürfnisse auch kund tun – die Eltern müssen nur darauf achten, dann läuft es von ganz allein.

Ich wünsche Euch eine glückliche Stillzeit.

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….und sollten doch einmal Probleme beim Stillen entstehen, helfen euch Stillberater, wie ich mich auch bald nennen darf, gerne weiter.

Eure Sandy von Trageliebe

WHO:

„…Die Nationale Stillkommission hat im Jahr 2004 vor dem Hintergrund der Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (2001) folgende Empfehlung zum ausschließlichen Stillen gegeben:

  • Ausschließliches Stillen in den ersten 6 Monaten ist für die Mehrzahl der Säuglinge die ausreichende Ernährung.
  • Beikost sollte – in Abhängigkeit vom Gedeihen und der Essfähigkeit des Kindes – nicht später als zu Beginn des 7. Lebensmonats und keinesfalls vor dem Beginn des 5. Monats gegeben werden. Beikosteinführung bedeutet nicht Abstillen, sondern die Ergänzung des Stillens durch angemessene feste Nahrung bis zum Ende des ersten Lebensjahres und darüber hinaus….“